Klein aber fein sind die 2 cm großen Früchte der Mini-Melonen, einem einjährigen Kürbisgewächs. Sie wachsen in großer Menge während des Sommers an bis zu 3 m langen Trieben und erinnern in ihrem Aussehen an winzige Wassermelonen.
Die gurkenartigen, frisch säuerlichen Früchte sind ein delikates Gemüse. Ob roh als Snack und Salat, oder wie Kürbis und Gurken süß-sauer eingelegt, ist die Minimelone ein Genuss. Einen besonderen Augenschmaus bieten die frisch geernteten, sehr interessant aussehenden Früchte dekoriert in Schalen oder auf dem Buffet.
Man kann die Kletterpflanze aber auch als Zierde im Garten anbauen. Rasch wächst an einem windgeschützten Platz, vor Mauern, an Zäunen oder Rankgittern ein interessanter Sichtschutz heran.
Ab April sät man je 1-2 Korn in Töpfe. Im warmen Zimmer erfolgt die Keimung schnell. Ab Mitte Mai, nach den Eisheiligen, kommen die Pflanzen ins Freie. Der Pflanzabstand beträgt 120 cm x 80 cm.
Direktsaat ist ab Mitte Mai möglich. Hierfür werden 2-3 Samen je Pflanzstelle in die Erde gesteckt. Nach der Keimung belässt man pro Stelle nur eine Pflanze, die kräftigste.
Foto: Quedlinburger Saatgut GmbH
Pflanzen brauchen Nahrung, wenn sie üppig blühen und grünen sollen. Dicht bewachsene Blumenbeete sind sozusagen
Hochleistungsflächen: Hier muss unbedingt gedüngt werden, damit die Gewächse auch auf engem Raum optimal versorgt sind.
Alles hat seine Vorteile: Unsere Gartencenter bieten verschiedene Dünger an. Am bekanntesten sind die rein mineralischen, leicht wasserlöslichen Dünger. Besonders der bekannte Blaudünger wirkt sehr schnell. Er muss nur vorsichtig dosiert werden. Andernfalls kann es zu Verbrennungen ähnlichen Schäden an den Pflanzen kommen. Empfindlich reagiert Rasen auf hohe Stickstoffgaben. Die Gräser werden lang und weich und vertragen keine hohen Belastungen mehr. Also kein Blaudünger für Rasenflächen; greifen Sie lieber auf spezielle Rasendünger auch mit zusätzlicher Depotwirkung aus unseren Gartencentern zurück.
Dünger wird von den Pflanzen am schnellsten aufgenommen, wenn es regnet oder Regen erwartet wird. Kleinere Flächen können von Hand gedüngt werden: Einfach breitwürfig ausstreuen. Größere Flächen wie Rasen oder Gemüsebeete werden mit einem Streuwagen gedüngt. Das Ausbringen einer Grunddüngung, die das Pflanzenwachstum während der Saison garantieren soll, geschieht am besten im Frühjahr. Sie wird mit einer Harke oder dem Grubber leicht in die Bodenoberfläche eingearbeitet. Bei dicht bewachsenen Beeten leisten entsprechende Handgeräte wie Gartenkrallen unschätzbare Dienste. Denn die Pflanzen sollen nicht beschädigt werden. Düngen Sie jetzt, damit es bald herrlich blüht und gedeiht!
Die immergrünen Riesengräser aus Japan verzaubern mit fernöstlichem Flair. Sie geben sich elegant, fremdartig und von botanischen Geheimnissen umwittert Nach dem Jahrhundertereignis der Schirmbambus-Blüte sind aus den Sämlingen unterschiedliche Sorten entstanden, die jetzt in den Gärten Furore machen.
Bambus verzaubert jeden Wassergarten, verleiht Mauern und Innenhöfen viel Charme. Er dient als immergrüner Sichtschutz und verlockt zum Ausruhen und Meditieren. Für die Bepflanzung von Gärten sind vor allem die neuen Sorten des Schirmbambus (Fargesia) geeignet, denn sie bilden dichte Horste, ohne mit Ausläufern zu wuchern. Weil sie sich nur langsam ausbreiten, sind sie auch echte Schmuckstücke in größeren Gefäßen. `Bimbo´ist eine kleinwüchsige Sorte, die nur etwa 1 Meter hoch wird und schmal bleibt. ‚Simba’ verträgt Schatten und ist mit nur 1,5 bis 2 Metern Höhe für kleine Gärten ideal. ‚Jumbo‘ wächst aufrecht, bleibt mittelhoch und ist mit hellgrünen Blättern eine sympathische Erscheinung. ‚Kranich‘ dagegen ähnelt mit 2,5 bis 3 Metern Höhe eher dem gewohnten, leicht auseinanderfallenden Typ des Schirmbambus.
Besonders attraktive Bambusarten
Sehr gefragt ist die aparte Erscheinung von Phyllostachy nigra, dem Schwarzen Bambus. Seine festen schwarzen Halme glänzen und dadurch sieht diese Art sehr edel aus. Eine Alternative zur bewährten Pseudosasa japonica mit gelben Halmen ist die traumhaft schöne Phyllostachsy vivax ‚Huanwhenzu‘. Ihre dunkelgrünen Halme sind auffällig gekennzeichnet durch eine elegante gelbe Naht. Trotz rekordverdächtiger 10 Meter Höhe, die sie auch in Deutschland erreichen kann, ist diese Art erstaunlich winterhart. Können Sie sich auch für Skurriles begeistern? Dann ist der Schildkröten-Bambus (Phyllostachys edulis f. heterocycla) mit seltsam schildartig verdickten Halmen richtig. Der Exot kann den Sommer über in Kübeln im Freien bleiben, in der kalten Jahreszeit schmückt er den Wintergarten.
Pflanzzeit ist von Frühjahr bis Spätsommer. Heben Sie das Pflanzloch doppelt so groß aus wie der Ballen ist und setzen Sie die Pflanzen nicht tiefer als vorher. Alljährliche Gaben von Hornspänen, organischem Düngern oder Kompost reichen den teils sehr robusten Pflanzen als Nahrung. Unsere Gärtnermeister beraten Sie gerne zur richtigen Verwendung und über unser reichhaltiges Sortiment.