Grüne Begleiter für kühle Räume

Die meisten Grünpflanzen fürs Zimmer kommen aus tropischen Regionen. Birkenfeigen, Dieffenbachie, Drazänen und andere brauchen Mindesttemperaturen von 16 Grad Celsius. Doch auch für kühle Treppenhäuser, Eingangshallen oder andere wenig geheizt Räume gibt es eine Vielzahl von dekorativen Pflanzen.
Schusterpalme
Großmutters Lieblinge

Eine Bekannte aus Großmutters Zeiten ist die Schusterpalme (Aspidistra elatior), deren dunkelgrüne Blätter an relativ kurzen drahtigen Stielen stehen. Sie gedeiht sogar an lichtärmeren Standorten. Fast wie eine stämmigere Birkenfeige sieht der glänzend immergrüne Strauch Corynocarpus aus. Er benötigt weniger Licht als die Feigen-Arten (Ficus) und nimmt mit kühlen Temperaturen vorlieb.

Tropengrün in kühlem Rahmen

Auch die großen Fingeraralien (Schefflera) mögen keine warme Heizungsluft. Sie sind mit ihren riesigen Fingerblättern repräsentative Grünpflanzen für größere Räume. Aber sie sollten möglichst hell stehen und – wie alle Araliengewächse (Araliaceae) nicht zu viel gegossen werden. Das schätzt auch die Zimmeraralie (Fatsia japonica) nicht. Sie erträgt sogar Temperaturen bis zum Gefrierpunkt. An geschützten Standorten ist sie frei ausgepflanzt im Garten sogar winterhart.

FingeraralieGertenschlank für wenig Platz

Etwas zierlicher im Wuchs, aber auch sehr robust ist eine Kreuzung mit dem Efeu: die x Fatshedera (das Kreuzchen vor dem Namen besagt, dass es sich aus eine Kreuzung zwischen zwei verschiedenen Pflanzengattungen handelt). Sie wird meistens zu dritt im Topf gepflanzt angeboten, weil sie sich nur schlecht verzweigt.

In unseren Gartencentern halten wir übrigens auch eine erlesene Auswahl von Efeu-Solitären für Sie bereit: Als Pyramide, am Bogen oder in Kugelform macht die anspruchslose Kletterpflanze immer Eindruck.