Wildblumen in Gefäßen

Wildblumen entwickeln einen besonderen Charme. Selbst wenn das Kleinbiotop nur aus einer angestrichenen Obstkiste besteht – es kann schon viel Gutes bewirken. Zwar hat nicht jeder den Platz für eine Blumenwiese, doch ein buntes Blütenmeer lässt sich sogar im größeren Blumentopf verwirklichen.

Aus der SamentüteBlumenmischung in der Saatscheibe

In wenigen Wochen ein farbenprächtiges, duftendes und lange blühendes Sommerparadies: mit bezaubernden Samenmischungen aus dem Gartencenter ist dies für wenig Geld ganz leicht zu schaffen.
Gleichgültig ob im edlen Terrakottagefäss, in Pflanzkübeln, Balkonkästen, Wanne oder Korb – hierfür brauchen Sie kein Profi zu sein.
Säen Sie in Gefässe Blumen, die kompakt wachsen oder hängen, da die Pflanzen oft dem Wind ausgesetzt sind. Für diese Verwendung werden spezielle Samentüten angeboten von Sommerblumenmischungen wie ‘Balkon’, `Summer Festival’, ‘Niedrige Landblumen’, ‘1001 Nacht’ und ‘Hängende Gärten’.

Gesät wird zwischen April und Juni in gekaufte Blumenerde. Wichtig ist ein Wasserabzug, damit es bei Dauerregen nicht zu Staunässe kommt. Eigentlich kann man nicht dünn genug säen – jede Pflanze, die sich aus den winzigen Sämlingen entwickelt, braucht zum Schluß 10-20 cm Platz. Das Problem entfällt bei der Aussaat von Saatscheiben, die es jetzt auch für große Gefäße als Blütenkreis mit Wildblumenmischungen gibt. In ihnen liegen die Samen gleich im richtigen Abstand. Nicht austrocknen lassen und alle 2 Wochen flüssig düngen, dann blüht aus den kleinen Gefäßen bald eine Miniwiese. Ein halbschattiger Standort ist optimal, denn bei voller Sonne trocknen die Gefäße zu schnell aus. Die ersten Blüten zeigen sich schon nach 6-7 Wochen. Bei artenreichen Samenmischungen hält der Flor an bis zum Frost.

Eine Fülle von Blüten

Mischung Biotop für NützlingeKlatschmohn, Kornrade, Leinkraut, Kornblumen, Flockenblumen, Adonisröschen, Gänseblümchen, Moschusmalve, Margeriten und andere sind heimische Wildblumen. Naturgartenfreunde können sie einzeln oder in fertigen Kombinationen kaufen: Wiesenblumen (ohne Gras), Bienenfutterpflanzen, Schmetterlingspflanzen oder Mischungen aus der Ackerrandflora.
Für Bio- und Hausgärten besonders geeignet sind “Blüten für Nützlinge”. Diese Pflanzen locken mit Pollen und Nektar so nützliche Insekten wie z.B. Schwebfliegen oder Florfliegen an. Ihre Nachkommen sind bekannt für ihren ungeheuren Appetit auf Blattläuse, Schildläuse, Weiße Fliegen und Milben. Sogar auf Schneckeneier haben sich einige Käferarten spezialisiert.