Bestform für Gehölze

Ob Sie ihre Hecke in strengen Formen gestalten wollen oder eher frei wachsen lassen – zur Pflege gehört immer der richtige Schnitt. Und für einen möglichst dichten Wuchs ist es notwendig, die Gehölze zweimal im Jahr zu schneiden.

Hecke mit Formschnitt

Hecke mit Formschnitt

Hecken dienen als Sicht- und Windschutz und sind Unterschlupf für viele Tiere. Man unterscheidet d

abei zwischen den Formhecken und Freiwachsenden. Steht Ihnen der Sinn eher nach einer mauerähnlichen Hecke, muss mindestens zweimal im Jahr geschnitten werden. Als bester Zeitpunkt für den Formschnitt eignen sich Ende Juli/Anfang August. In manchen Gemeinden gibt es zum Schutz der nistenden Vögel gesetzliche vorgeschriebene Zeiten, in denen Hecken nicht geschnitten werden dürfen. Erkundigen Sie sich deshalb vorher bei ihrem Grünflächenamt.

Schneiden Sie ihre Hecke möglichst so, dass alle Äste genug Licht bekommen, sonst verkahlen die Hecken von unten. Wir empfehlen deshalb eine Trapezform, die sich noch oben hin verjüngt. Streng kastenförmige Hecken lassen sich nur aus schattenverträglicheren Gehölzen gestalten. Wählen Sie dazu zum Beispiel Hainbuche (Carpinus betulus) oder Eibe (Taxus baccata).

Übrigens: Um möglichst gerade und gleich hohe Hecken zu erhalten, empfehlen unsere Gärtnermeister, eine lange Schnur entlang der Hecke zu spannen. Außerdem ist es wichtig, den Formschnitt regelmäßig durchzuführen. Sonst gerät die Hecke aus der Form und muss rigoros zurückgeschnitten werden. Das lässt sich jedoch nicht jede Gehölzart gefallen.

mit gutem Werkzeug schneiden

mit gutem Werkzeug schneiden

Damit der Heckenschnitt nicht an den Kräften zehrt, sollte nur sehr gutes Werkzeug zum Einsatz kommen. Eine hochwertige Heckenschere ist leicht, liegt gut in der Hand und schneidet jahrelang präzise. Vor dem Kauf sollten Sie sich von unserem fachkundigem Personal im Gartencenter beraten lassen. Der Heckenschnitt mit Motorkraft ist zwar eine Arbeitserleichterung, aber nicht für alle Hecken gut geeignet. Großblättrige, immergrüne Laubgehölze wie der Kirschlorbeer (Prunus laurocerasus) werden unansehnlich, wenn man sie mit der Motorschere schneidet. Sägeblätter und Scherenklingen müssen scharf sein, um saubere, glatte Schnittflächen zu erzeugen. Schneiden Sie möglichst frühzeitig und regelmäßig, denn dann reicht meistens das Entfernen von Ästen mit geringem Durchmesser und die kleineren Wundflächen verheilen komplikationslos.