Geheizte Zimmer, trockene Luft, kurze Tage und dazu noch wenig Licht – viele Pflanzen leiden in der kalten Jahreszeit unter diesem Stress. Damit Ihre Lieblinge gut durch den Winter kommen, haben wir einige Tipps parat für die häufigsten Probleme.
Unter der trockenen Heizungsluft leiden Orchideen und Farne besonders stark. Ungünstig für die Pflanzen sind lufttrockene Plätze im
Zimmer, besonders in der Nähe der Heizung. Stellen Sie die Pflanzen daher auf eine helle, nicht prallsonnige Fensterbank. Besprühen Sie die Blätter täglich mit Wasser und stellen Sie die Pflanzen in eine Schale auf angefeuchteten Blähton von Bellandris. Dieser bietet eine gute Drainageschicht für das Gießwasser, nimmt überschüssiges Wasser auf und gibt es langsam an die Wurzeln der Pflanzen wieder ab (siehe Abbildung), so dass sie nicht so schnell austrocknen.

Die kurzen Wintertage liefern nur direkt am Fenster genügend Licht, um Pflanzen zur Blüte zu bringen. Deshalb lohnt sich für Innenräume eine energiesparende Leuchte mit pflanzengerechtem Lichtspektrum, jeweils 12 Stunden/Tag.
Stehen sie auf kaltem Boden, werfen Tropenkinder wie Benjamin-Feige und Gummibaum leicht Blätter ab. Auf einem isolierenden Pflanzenrollern haben sie es wärmer.
Wer im Winter genauso viel gießt wie im Sommer, muss sich nicht wundern, wenn die Wurzeln verfaulen. Einmal die Woche ist meistens genug. Heben Sie die Töpfe kurz an, dann bekommen Sie anhand des Gewichtes ein Gefühl dafür, ob die Pflanzen ausgetrocknet sind und ein Gießen nötig ist. Lassen Sie kein Wasser längere Zeit im Untersetzer stehen!