Jiaogulan (Gymnostemma pentaphyllum), auch als Pflanze der Unsterblichkeit bezeichnet, ist seit über sechs Jahrhunderten in China und Japan bekannt. Ein Tee-Aufguss aus den Blättern soll verjüngend, kräftigend und durchblutungsfördernd wirken. Das Trendkraut ist aber ebenso beliebt für seine beruhigende und ausgleichende Wirkung.
Die exotische Rankpflanze stammt aus der Familie der Kürbisgewächse und erreicht bei optimaler Kultur eine Höhe von bis zu vier
Metern. Sie ist absolut winterhart, wächst unkompliziert und schnell. Die Ernte lässt nicht lange auf sich warten – man kann ohne Unterbruch von Frühjahr bis Herbst Triebspitzen ernten oder auch die Pflanze bei ausladendem Wuchs einkürzen. Ideal ist ein sonniger bis halbschattiger Platz im Garten oder in Töpfen. An den Boden werden keine besonderen Ansprüche gestellt. Lassen Sie die Pflanzen nicht austrocknen und düngen Sie ab und zu. Im Herbst ziehen die Triebe ein. Man schneidet sie über dem Erdreich ab. Da ihre Wurzeln als Rhizome angelegt sind, überwintert die Pflanze im Boden und treibt im Frühjahr erneut aus. Wer die Kultur in Töpfen bevorzugt, kann das „Kraut der Unsterblichkeit“ im Herbst ins Haus holen und den Winter über weiter beernten.