Bellandris Tipps

Da die meisten Menschen 80 Prozent ihrer Zeit in geschlossenen Räumen verbringen, haben immer mehr das dringende Bedürfnis, sich die „tägliche Dosis Natur“ direkt ins Wohnumfeld zu holen: Zimmerpflanzen spielen dabei als dekorative Elemente eine herausragende Rolle.

Je nachdem, wie sie inszeniert werden, avancieren Zimmerpflanzen zu grünen Skulpturen, farbenfrohen Frischekicks, faszinierenden Exoten oder bizarren Kunstwerken.

Die Auswahl ist riesig: den Möglichkeiten, mit Wuchsformen, Blüten- und Blattfarben zu spielen und Wohnräume, die ganz unterschiedliche Einrichtungsstile aufweisen, zu dekorieren, sind keine Grenzen gesetzt. Lassen Sie sich inspirieren von den vielen tollen Ideen in Ihrem Bellandris-Gartencenter Selbach.

Blumen für den schattigen Balkon

Auf dem Nordbalkon lassen sich entgegen herkömmlicher Meinung eine hübsche Auswahl an dekorativen und auch farbenprächtigen Pflanzen kultivieren.

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Foto Stein - Auch auf einem schattigen Balkon kann es prächtig blühen.

Lassen Sie Efeu die Wand hoch klettern, stellen Sie Buchsbaum im Kübel auf und setzen Sie Immergrün in die Kästen – als Grundstock für einen ganzjährig pflegeleichten und immergrünen Balkon. Zwerggehölze wie Kiefern, Felsenmispeln und Rhododendron benötigen etwas Platz, Gräser finden jedoch auf kleinstem Raum noch Unterschlupf.

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Foto - Stein Impatiens fühlen sich auch im Schatten wohl.

Blütenpflanzen wie Fleißige Lieschen, Pantoffelblumen oder die große Palette der Fuchsien, Knollenbegonien und Chrysanthemen ergeben bunte Farbkleckse im Sommer. Etwas Besonderes ist dabei das gefüllte Fleißige Lieschen ‘Carousel´ und ‘Fiesta Olé´ mit den rosa oder roten Blütenköpfen, die exotischen Kamelien gleichen.

Das Neuguinea-Impatiens, häufig nur als Zimmerpflanze bekannt, gedeiht mit üppiger Blüte auch als Sommerbepflanzung für den schattigen und halbschattigen Balkon. Dabei zieren nicht nur die großen rosa, über viele Rottöne bis ins lila gehenden Blüten, sondern auch die dunkelgrünen, glänzenden Blätter. Auch die elegante Begonie ‘Champagner´ mit ihren edel anmutenden Blüten in cremeweiss gedeiht gut im Schatten. Wer Platz genug hat, kann Töpfe mit Tradescantie, Akelei, Finger- und Eisenhut, Tränendes Herz und Hortensien aufstellen.

Tipp: Minigemüse für den Balkon

Auch auf dem Balkon oder der Terrasse kann man sich wie im Paradiese fühlen. Aromatische Tomaten, exotische Auberginen, knackige Gurken und würziger Paprika im Mini-Format gedeihen auch leicht und üppig in Gefäßen.

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Foto - Stein Die Gurkensorte Lothar gedeiht auch auf dem Balkon hervorragend.

Viele Gemüsearten, die im Garten reichlich Platz beanspruchen, bringen in Kübeln und Kästen erstaunliche Erträge, bleiben aber durch den begrenzten Wurzelraum im Wuchs kompakt und klein. Besonders effektive Platzwunder sind veredelte Tomaten wie die Ampeltomaten ‘Tumbling Tom Red’ (rot) oder ‘Tumbling Tom Yellow’(gelb). Gerade richtig zum Naschen, saftig und wunderbar aromatisch bieten sie auf Balkonien paradiesische Genüsse wie im heißen Süden. Auch Topfpaprika lässt sich gut in Gefäßen kultivieren. Sehr attraktiv im Aussehen und mild ist die 35 cm hohe, gelbe blockige Sorte ‘Multi’.

Ganz wie in den Tropen präsentieren sich die glänzend schwarz-violetten Früchte der Auberginen. Eine besonders attraktive Mini-Aubergine ist die Sorte ‘Bambino´ mit dekorativen golfballgroßen violetten Früchten. Auch Mini-oder Party-Gurken werden schon bei 10-15 cm Länge geerntet. Sie schmecken viel angenehmer und zarter als die üblichen Schlangengurken, sind kernlos, bitterfrei und brauchen nicht geschält zu werden. Die Sorten ‘Lothar’ und ‘Printo’ tragen büschelweise Früchte und kommen ohne Schnitt aus.

Obstgehölze für den Garten

Gesund, lecker und auch noch aus dem eigenen Garten – eine unschlagbare Kombination! Äpfel, Kirschen, Pflaumen und Birnen schmecken einfach am besten von der Hand in den Mund. Wer selbst ernten möchte, kann nach individuellem Geschmack und vorhandenem Platz Obstgehölze auswählen und pflanzen.

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Foto - Stein Frühlingsgarten

In unseren Gartencentern finden Sie eine reiche Auswahl von Obstgehölzen. Äpfel, Birnen und Quitten, Kirschen, Zwetschgen, Mirabellen, Aprikosen und Pfirsiche. Alle fühlen sich besonders auf nahrhaftem, lockerem Boden wohl. Für Obst ist selbst im kleinsten Garten Platz: Stachel- und Johannisbeeren machen – als kleine Hecken gepflanzt – sogar im Vorgarten oder als Begrenzung eines Beetes gute Figur. Ihre leuchtenden Beeren schmecken nicht nur, sondern schmücken auch. Brombeeren und wilde Rosen ranken an warmen Hauswänden und verdecken mit Blättern, Blüten und Früchten geschickt unschöne Mauern oder Ecken. An der warmen Hauswand reifen Früchte besonders rasch.

Ein Obstbaum gehört eigentlich in jeden Garten. Er hat Charakter und macht auch Kindern viel Freude. Sie können das Blühen und Fruchten beobachten und später leckere Früchte selber ernten. Der schöne Wuchs vieler Birnen- und Apfelbäume, ihre auffälligen, weißen Blütenkronen im Frühsommer und der leckere Ertrag sind gute Gründe, Obst anzupflanzen. Apfelbäume gedeihen fast überall. Cox, Boskoop und Berlepsch sind übrigens frostanfälligere Sorten als viele neue, gegen den gefürchteten Schorf resistente Dresdener Sorten.

Duftblumen

An lauen Abenden duften sie besonders angenehm: zarte Reseden aus Großmutters Zeit, süßlicher Duftsteinrich mit kissenförmigem Wuchs, herbaromatisch die Ringelblumen, zart und aufregend die weißen Schleifenblumen, aufregend sinnlich die Nelken.

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Foto - Stein Duftblüten

Heimische Wildblumen und jahrhundertealte Schätze der Bauerngärten, meist im Gefolge der Kreuzfahrer zu uns gelangt, locken Besucher von nah und fern mit intensiven Düften. Zwar sind es Schmetterlinge, Hummeln und Bienen, um die sich die Blumen zwecks Fortpflanzung bemühen. Uns Menschen jedoch bescheren die Aromen romantische Gefühle.

Ein Duftgarten ist schnell angelegt. Meist existieren bereits einige Gehölze als Hintergrund: Flieder zum Beispiel, Rosen oder der weiße Pfeifenstrauch, auch Falscher Jasmin genannt. Duftstauden fungieren als dauerhafte Struktur: Pfingstrosen, Prachtnelken, Bartiris, Maiglöckchen und Sommerphlox, um nur einige der bekanntesten zu nennen. Die Lücken füllt eine preisgünstige Samenmischung, die es in unseren Gartencentern gibt. Ein Tütchen reicht schon für 2-4 Quadratmeter.

Im April oder Mai mit lockerem Schwung gesät, fällt der Samen in die Krume, wird mit einer Kralle flach eingeharkt und keimt danach an sonniger Stelle innerhalb von wenigen Tagen. Zu dicht stehende Pflänzchen kann man vorsichtig lockern, verpflanzen und damit an weiteren Plätzen für zarte Aromen sorgen. Wer für eine solche naturhafte Gestaltung keinen Platz hat, sät die Mischung möglichst dünn verteilt in Reihen von 30 cm Abstand oder in größere Gefäße und lässt sie dort wuchern. Kunterbunte und zarte Farben, Blüten von Ende Mai bis zum Frost werden das Ergebnis sein.

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Foto - Stein Duftende Blumenwiese `1001 Nacht´

Ein Duftblumenbeet sieht nicht langweilig aus – ganz im Gegenteil. Wer will, kann Skabiosen, Duftsteinrich, Levkojen, Schöterich, Blauen Waldmeister, Buschwicken, Kapuzinerkresse oder Sammetblumen ganz nach Belieben mit Kräutern ergänzen. Dill zum Beispiel liefert zartes Grün für Sträuße, rotes Basilikum bildet auffällige Kontraste, Blauer Lavendel passt gut zu Rosen, Boretsch lockt mit seinen himmelblauen Blüten Insekten heran. Duftblumen aus Samen schmücken selbst Gefäße auf Balkon und Terrasse. Man kann die Pflänzchen am Fensterbrett vorziehen und ab Mai pflanzen oder sie mit ein paar Körnern besäen. 3-4 Esslöffel organischer Naturdünger, in die Erde gemischt, sorgen dafür, dass bis weit in den Herbst Blüten auf Blüten folgen.